Unser „Wintergarten“
Unser Achterdeck

Unser „Wintergarten“

Unsere „Tietloos“ ist 12,5m lang (Lüa) – da ist jeder Platz, der genutzt werden kann, wertvoll.

Unser Achterdeck konnten wir bisher nur bedingt „bewohnen“, da es nicht vor Regen, Wind etc. geschützt war. Verschenkter Platz – das wollten wir ändern.

Die Tietloos haben wir mit einem Bimini und einer Winterpersenning gekauft. In Holland lag das Boot in einem Bootshaus und die Vorbesitzer haben es „nur“ zu Urlaubszwecken genutzt.
Da wir aber ganzjährig darauf wohnen, haben wir entsprechend andere Anforderungen.

Das Bimini ist halt nur ein Sonnendach und schützt somit nicht vor Wind und nur bedingt vor Regen.

Das Bimini - tietloos.de
Das Bimini

Die Winterpersenning schützt zwar das Achterdeck entsprechend, allerdings ist sie schräg nach hinten abfallend, sodass wir den Platz nie richtig nutzen konnten. Wir haben zwar einiges draußen gelagert, aber wir mussten dafür immer krabbeln, was auf Dauer eher unbequem ist.

Die Persenning - tietloos.de
Die Persenning

Die Planung der neuen Persenning

Wir hatten konkrete Vorstellungen:

  • unser Achterdeck soll komplett geschützt sein
  • wir brauchen Stehhöhe
  • wir wollen Sichtfenster in alle Richtungen
  • wir brauchen eine flexible Aufteilung, so dass wir auch mal nur eine Seite öffnen können
  • wir wollen auch geschützt fahren können (bisher standen wir ungeschützt draußen)
  • da wir über eine Pinne steuern, ist hierfür eine weitere Aussparung nötig
  • und es soll eine Ganzjahres-Lösung sein.

Wir haben uns daraufhin verschiedene Angebote für eine Persenning nach unseren Vorstellungen eingeholt.

Endlich eine Persenning nach unseren Wünschen

Nachdem wir mit dem Segelmacher die Details besprochen haben, hat dieser eine Schablone angefertigt. Einige Wochen später wurde dann das fertige Objekt montiert.

Was soll ich sagen… es ist traumhaft geworden!

Wir sind so glücklich damit. Es ist ein völlig neues Raumgefühl entstanden und wir können die Persenning nun im Winter wie auch im Sommer nutzen, da wir die einzelnen Teile herausnehmen können. Eine Ausfahrt bei Regen und Wind ist somit wesentlich angenehmer geworden.

Ich nenne unseren „Anbau“ liebevoll unseren „Wintergarten“. Endlich kann der Platz genutzt werden und wir haben Stehhöhe.

Wenn wir im Winter die Tür auflassen, wird sogar das Achterdeck relativ warm, so dass wir auch im Winter mal draußen sitzen können. Und im Sommer können wir das Treiben im Hafen endlich auch bei schlechtem Wetter genießen und Sturm oder Gewitter hautnah beobachten.

Die ersten Stürme sind bereits durchgezogen und es hat alles gehalten.

Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an das Team von der Segelmacherei Dekker (externer Link) für die sehr gute Arbeit und das tolle Ergebnis.

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