Katze an Bord
Quelle: eigenes Foto

Katze an Bord

Auf dem Boot und an unserem Liegeplatz hat sich Chouchou super eingelebt. Doch wie ist das wohl, wenn wir mal eine Tour machen?

Bootfahren mit Katze

Nach einer langen Eingewöhnungszeit haben wir vorsichtig begonnen und nur mal den Motor gestartet, um sie an das Geräusch und die Vibration zu gewöhnen. Was soll ich sagen… sie war völlig unbeeindruckt und hat einfach weitergeschlafen.

Das haben wir einige Male wiederholt und irgendwann die erste kleine Ausfahrt gemacht. Wie immer war Frauchen aufgeregter als die Katze, denn auch das hat sie null interessiert.

Da unser Boot nicht stark schaukelt und wir ja als Motorboot keine Schräglage haben, ist sie nach wie vor völlig entspannt geblieben. Damit war der Grundstein gelegt und der erste Urlaubstörn konnte endlich geplant werden.

Näheres zum Urlaub gibt es hier zu lesen – nur kurz: es ist ein unbeschreibliches Gefühl, mit dem eigenen Zuhause mit Hund und Katze zu verreisen.

Da wir außerhalb der Saison gefahren sind, waren die Häfen schön leer und so ließ es sich Couchou nicht nehmen, auch hier jeden Abend ihre Runden zu drehen und sich die Gegend anzusehen. Sie würde nie weglaufen – dafür ist unsere Bindung definitiv zu stark. Daher hatte ich auch keine Bedenken, sie raus zu lassen. Sie hat es sichtlich genossen neue Orte zu entdecken und meine anfänglichen Sorgen zum Leben an Bord mit unseren Tieren sind endgültig verflogen.

Natürlich gilt das nicht für alle Katzen. Ich vertraue aber mehr und mehr auf mein Bauchgefühl und ich behaupte, dass ich meine Tiere sehr gut kenne. Hätte sie Angst bekommen oder wäre extrem gestresst gewesen, dann hätten wir uns einen Plan B überlegt.

Das heißt natürlich nicht, dass ich sie weggegeben hätte, wenn das mit dem Boot für sie nicht gepasst hätte. Meine „Dicke“ habe ich seit sie 8 Wochen alt war und wenn ich erst einmal ein Tier aufgenommen habe, dann bleibt es auch bei mir!
Ich bin mir meiner Verantwortung als „Frauchen“ bewusst und finde es schade, dass so viele Menschen nicht weiterdenken, wenn sie sich ein Tier anschaffen. In den meisten Fällen kann man sein Leben entsprechend organisieren.

Ich bin jedenfalls super glücklich, dass mein Instinkt richtig war und dass Chouchou sich wohlfühlt.

Während ich das hier schreibe, liegt die „Dicke“ übrigens neben mir und schnarcht und der Hund liegt zu meinen Füssen – für mich ist das ein perfekter Moment (einer von vielen seit wir unser Leben geändert haben). Mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein!

Bootfahren mit Katze - Tietloos.de
Quelle: eigenes Foto

Unser erster Abend im Urlaub (nach ca. 4 Stunden Fahrt) – Ich würde sagen, das Bild spricht für sich.

Hast Du auch Erfahrungen mit Tieren an Bord? Schreib uns gern Deine Geschichte(n).

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