Kleine Kanutour in Hamburg-Wilhelmsburg
Quelle: eigenes Foto

Kleine Kanutour in Hamburg-Wilhelmsburg

Marco hat sich schon vor einer Weile ein Kanu gekauft. Da ich nicht ganz so leidenschaftlich gern paddle, habe ich mich erstmal für eine aufblasbare und günstigere Variante entschieden (Das war jedoch eine schlechte Idee).

Wir lieben das Wasser und mittlerweile haben wir für (fast) jeden Anlass das passende Gefährt.

Mit dem Kanu kommt man ja bekanntlich in die schönsten Ecken und wer Hamburg kennt, der weiß, dass es hier verdammt viel Wasser gibt.

So haben wir einen kleinen Ausflug nach Wilhelmsburg gemacht. Wir sind vom Vogelhüttendeich gestartet und den Aßmannkanal bis zum Inselpark und zurück gepaddelt.

Die Strecke ist an sich sehr schön – und für einen Anfänger wie mich sehr gut geeignet.

Ungünstig ist nur, wenn man – so wie wir – mit unterschiedlichen Material-Klassen unterwegs ist.
Ich war dermaßen kaputt, weil das aufblasbare Billig-Kanu schwer bzw. anstrengend zu händeln ist. Dazu kommt die recht hohe „Wandung“, die ein entspanntes Paddeln unmöglich macht.

Ich habe mich jedoch durchgekämpft und konnte auch die Aussicht genießen.
Vorbei an hübschen Hinter-Gärten, begleitet von Enten und Schwänen.
Etwas aufpassen mussten wir mit den Ruderern. Die trainieren dort und sind recht schnell unterwegs – da wollten wir natürlich nicht im Weg sein.

Am Bürgerhaus Wilhelmsburg sind wir dann links in den kleinen Stichkanal abgebogen. Hier ist es recht eng und wir haben uns zwischenzeitlich die Frage gestellt, ob man dort überhaupt weiterkommt. (Wir hatten die Strecke nicht geplant, sondern sind einfach spontan los)

Nachdem wir die Dratelnstraße unterfahren hatten, ging es scharf rechts – sehr eng und stark bewachsen – weiter. Noch einmal links und wir waren am Inselpark. Hier haben wir dann auch eine längere Pause gemacht. Ich hatte sie definitiv nötig!

Auf dem Rückweg trafen wir dann auch das ein oder andere Kanu-Freizeit-Team (Kanu-Verleih-Stationen gibt es da mehrere). Völlig erschöpft (ich zumindest) sind wir dann – nach einer gefühlten Ewigkeit – wieder an unserer Ausgangsstation angekommen.

Mir hat der Ausflug Spaß gemacht, aber ich weiß jetzt auch, dass es keinen Sinn hat, mit so einem aufblasbaren Plastikteil vernünftig fahren zu wollen. Ich fand es damals nur praktisch, da es einfach zu verstauen ist und nicht so teuer war.

Wahrscheinlich werde ich mir aber auch ein richtiges Kanu zulegen. Dann haben wir wenigstens die gleichen Bedingungen und können auch mal andere Touren fahren.

Jedenfalls kann ich jedem nur empfehlen, sich Hamburg auch mal von einer anderen Seite anzusehen. Kanus kann man mittlerweile fast überall leihen, es macht einfach Spaß, man entdeckt immer neue Ecken und tut auch noch etwas für die Fitness / Gesundheit.

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