Ausflug in die Billwerder Bucht
Quelle: eigenes Foto

Ausflug in die Billwerder Bucht

Im April 2018 haben wir einen spontanen Kurztrip gemacht.

Ursprünglich wollten wir in die Dove-Elbe, dort übernachten und am nächsten Tag entspannt zurückfahren. Leider war die Wetterprognose so gut, dass bereits alle Liegeplätze ausgebucht waren.

Einfach irgendwo zu ankern haben wir noch nicht getestet. Ich weiß auch nicht, wie die Tiere darauf reagieren würden. Vor allem der Hund müsste dann regelmäßig mit dem Beiboot zum Gassi-Gehen gefahren werden. Das haben wir noch nicht geübt – wird aber gemacht, sobald die Wassertemperatur für Frauchen etwas angenehmer ist. Bis dahin laufen wir lieber einen Hafen an.

Wir sind also erstmal gestartet. Das Wetter war super. Nach einer gewissen Zeit standen wir dann vor der Entscheidung weiterzufahren und vielleicht doch noch einen Platz zu finden oder umzudrehen. Ich habe dann auf der Karte einen Sportbootverein herausgepickt und dort einfach mal angerufen. Hier waren wir willkommen, auch wenn die Saison dort noch nicht gestartet war, und so nahmen wir Kurs auf die Billwerder Bucht.

Dort angekommen zeigte sich wieder einmal die Welt des Schipperns, denn es war auf der Karte nur ein Verein eingetragen – vor Ort sahen wir uns jedoch mit den unterschiedlichsten Steganlagen von offensichtlich unterschiedlichen Betreibern konfrontiert.

Wir haben dann einfach einen schönen Seitenliegeplatz angesteuert, um uns erstmal in Ruhe orientieren zu können. Sofort halfen uns zwei sehr nette Herren, das Boot zu vertäuen.

Wir hatten zwar nicht den richtigen Hafen „getroffen“, aber auch hier waren wir herzlich willkommen und so blieben wir eine Nacht. (Ich hatte ursprünglich mit dem Nachbarverein telefoniert). Auch hier waren bisher nur wenige vereinseigenen Boote im Wasser. Somit hatten wir den Steg fast für uns allein

Ruhe und Entspannung

Dieses Gefühl – mit dem eigenen Zuhause mal eben woanders zu übernachten – ist unbeschreiblich.
Wir lagen autark an einem einsamen Steg und konnten die Ruhe so richtig genießen. Es war ein wunderschöner Abend. Entspannung pur!

Nach einer ruhigen Nacht haben wir einen ausgedehnten Spaziergang mit Lordi gemacht und uns die Gegend angesehen. Danach haben wir in aller Ruhe draußen auf unserem Achterdeck gefrühstückt.

Rückfahrt über die Norderelbe

Gegen 11:00 sind wir dann gestartet. Die Elbe war ruhig und so wagten wir einen kleinen Abstecher auf die Norderelbe. Wir waren beide überrascht, wie heftig hier doch die Strömung und Wellenbewegungen sind. Mit viel Verkehr hatten wir zwar gerechnet, aber dass wir so durchgeschüttelt werden würden, hatten wir nicht erwartet. Das macht mit unserer „Tietloos“ keinen Spaß – dafür ist sie auch nicht gedacht. 

Kurz hinter der Elphi, sind wir daher lieber in den Reiherstieg abgebogen und haben die ruhige Strecke nach Hause gewählt.
Allein die Fahrt durch den Hamburger Hafen ist einfach nur schön und beeindruckend. Von der Wasserseite sieht alles noch mal ganz anders aus.

Unser Liegeplatz - Billwerder Bucht - tietloos.de
Unser Liegeplatz in der Billwerder Bucht
unterwegs mit der Tietloos
Frau am Steuer... äh... am Ruder ... äh... an der Pinne

Die Billwerder Bucht (und den netten Verein) werden wir jedenfalls gern wieder besuchen. Ein Abstecher in die Dove-Elbe ist auch noch geplant – diesmal jedoch mit Reservierung.

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